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Stierkampfarena

Wegen ihrer Geschichte, ihrer Architektur und ihres außergewöhnlichen Charakters ist die Stierkampfarena der Real Maestranza ein einzigartiges Monument, das die Hauptattraktion für den touristischen Besuch Rondas darstellt. Aus Sandstein gebaut, in monumentalen Dimensionen angelegt, beschwört die architektonische Strenge – mit den übereinander liegenden Arkadengalerien und aufgrund des Fehlens offener Tribünen – eher den Geist eines Kreuzganges herauf als den einer Anlage für öffentliche Veranstaltungen. Die Innenansicht der Arena erinnert an den kreisförmigen Innenhof des berühmten Palastes Karls V in der Alhambra von Granada.

Die Arena mit einem Durchmesser von 66 Metern ist von einer kleinen, von Steinmauern gesäumten Gasse umgeben. Die sie umstehenden 136 glatten toskanischen Säulen, bilden mit über sechzig eleganten Bögen die Galerien mit den Logen. Ein Satteldach mit arabischen Dachziegeln schließt das Gebäude ab: Die Eleganz der Innenanlage der Arena ist einzigartig.

In dieser Arena wird eines der wichtigsten Ereignisse des Stierkampfkalenders ausgerichtet: die „Stierkämpfe im Stile Goyas“ (corrida goyesca), die alljährlich im September während der Feierlichkeiten zu Ehren von Pedro Romero stattfinden. Gleichzeitig wird nun schon seit Jahrzehnten ein Wettbewerb und eine Ausstellung von Pferdegeschirren organisiert, in denen die Stücke aus den wichtigsten andalusischen Sammlungen von Pferdekutschen zu sehen sind.

Die Arena ist auch durch ihre Verbindung mit Persönlichkeiten aus der Kunst in die Geschichte eingegangen, Persönlichkeiten wie Ernest Hemingway und Orson Wells, die hier in Ronda die Stierkampfkunst bewunderten. Doch auch viele andere Maler, Architekten und Künstler waren regelmäßige Besucher der „Stierkämpfe im Stile Goyas“, die der Stierkämpfer Antonio Ordoñez ins Leben gerufen hatte.



 

 

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